Technisches

Virtual Reality

Als virtuelle Realität, kurz VR, wird die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung bezeichnet. Vereinfacht gesagt: man bewegt sich in einem virtuellen 3D-Raum.


VR Brillen

Am eindrücklichsten ist die Virtual Reality natürlich mit einer VR-Brille. Mit ihr steht man mitten im VR-Raum, sieht also alles in 360° sphärisch um sich herum. Wo immer man den Kopf hindreht: es ist wie eine echte Welt. Aber man kann statt mit einer Brille auch mit dem Laptop / Computer in VR-Welten gelangen. Sie zeigen sich dann zwar als 2D auf dem Bildschirm, herumlaufen, umherschauen und plaudern gehen aber genauso. 

Es gibt mehrere Anbieter von VR-Brillen, welche in Preis und Qualität sehr unterschiedlich sind, was sich bei Pixelauflösung und Tragkomfort sowie Motion-Controllern niederschlägt. Speicher und Prozessor sind weitere entscheidende Merkmale, welche, wenn zu schwach, in aufwändiger gestalteten VR-Räumen zu einem Starrbild führen können.

Sehr gute Erfahrungen haben wir mit der Oculus Quest 2 gemacht, welche bei rund CHF 400.- bis 500.- liegt.

Günstiger ist es, wenn man sein Handy benutzt und es in eine VR-Halterung um die CHF 50.- setzt. Die Auflösung ist allerdings reduziert und motion controller fehlen auch, aber immerhin, man kann mal in der VR starten. Quasi gratis gehts mit einer Cardboard, einem Kartongehäuse, wo man sein Handy einfach reinstecken kann.

 

Oculus Quest 2 (oben) und Google Cardboard (unten)


Motion Sickness

Wenn man mit einer VR-Brille schaut, ist ein häufiges Problem motion sickness (etwa „Bewegungsübelkeit“): Benutzern kann schwindelig werden, wenn die real empfundene von der virtuell gesehenen Beschleunigung abweicht. Bei den meisten Erstbesuchern tritt sie in den ersten Minuten auf, geht dann jedoch nach 10-20 Minuten weg und kehrt nicht mehr zurück.